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Attack (from inside) the Block

Ein verzweifelter Versicherungsvertreter wagt sich in ein schwarzes Viertel für eine gewinnbringende Unterschrift einer Lebensversicherung. Auf dem Papier ein leichter Auftrag. Doch die Nacht entwickelt sich anders als gedacht, wenn es plötzlich "die Vampire", eine brutale Gang, auf seinen Kopf abgesehen haben und er sich zusammen mit dem Vermieter verbarrikadiert und verteidigen muss...

Alles andere als Trash

Ray Parker Jr. bringt die musikalische Energie und "Ghostbusters"-Connection, der Großstadtdschungel aus Beton und Blut macht etwas her, die energischen Synthies und Beats rocken jede Soundanlage und das Belagerungsszenario zwischen "The Warriors" und "The Raid" hat mich voll erwischt. Ein klasse, zischendes, völlig fettfreies Teil! Zeigt Zähne, zeigt Haut, zeigt Kante. "Enemy Territory" geht ab wie ein Zäpfchen! Richtig spannend oder brutal wird's nicht - aber unterhaltsam und kurzweilig bleibt's durchgängig. Tony Todd ist der MVP. "Der Block" wird grandios und dreckig eingefangen, egal ob das jetzt alles Studio war oder gar vor Ort gedreht wurde. Einige Kameraeinstellungen und Blickwinkel spielen weit über der Liga eines solchen B-Movies. Wo ist Judge Dredd, wenn man ihn mal braucht?! Insgesamt hatte ich jedenfalls eine echt gute Zeit mit "Enemy Territory", der meiner Meinung eine Restauration und Wiederentdeckung in jedem Fall wert ist! Der hat es nicht verdient hierzulande im VHS-Nirvana zu verschimmeln. International hat sich Arrow ihm völlig verdient angenommen.

Urban Warfare on the Streets of Rage

Fazit: Eine unterhaltsame und äußerst schmissige Blacksploitation-Belagerungsactioner-Mixtur. Vor allem Tony Todd, die funky Musikuntermalung und die klaustrophobische Stimmung zwischen Gangland, Großstadtgulag und Graffitigrotte in dem Hochhausblock heben das Teil richtig gut an!

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