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Eine vollkommen andere Einführungszeremonie bei den Frischlingen, geänderte Regeln und neue Bestrafungen: Sind das immer noch dieselben "Skulls" wie in Teil 1? Jedenfalls erweist sich die Fortsetzung als regelrechter Langweiler, weil die Thrills runtergeschraubt wurden zugunsten von ganz viel Seifenoper. Actionszenen kosten ja schließlich Geld. Und dieses Direct-to-DVD-Sequel fühlt sich zu jedem Zeitpunkt exakt wie der preiswerte und lieblose Nachschlag an, der es nun einmal ist. Bezeichnend für den Film sind die paar Szenen mit Lindy Booth: Die an sich rothaarige und hinreißende Schauspielerin ist grundsätzlich immer dann unsexy, wenn sie blond auftritt. Genauso "unsexy", stumpf und unaufregend ist dann auch der gesamte Rest von THE SKULLS II.
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Wie bei Fortsetungsreihen von „Eiskalte Engel“ oder „Wild Things“ ist auch bei „Skulls 2“ nur die Grundidee die gleiche, wie im Vorgänger. Alle Schauspieler sind ausgetauscht und Charaktere aus dem Original tauchen nur ansatzweise auf. Teil 2 gelingt es aber dennoch eine mehr oder weniger eigene Story zu kreieren. Es gibt die bekannten Intrigenspiele und ein gewisser roter Faden, der auch schon aus „The Skulls“ bekannt ist. Die Skulls an sich wirken aber in diesem Beispiel ein wenig zu human. Waren sie zuvor noch richtig aggressiv, so lösen sie sogar ein Bündnis ohne weiteres auf, was generell unmöglich war. Fazit Altbewährter 2. Teil, der es nicht schafft ans Original heranzukommen…