Review

Unglaublich was es alles für Schwachsinn gibt. "Fun, Fun, Fun!" ist wohl so eine Art wahrgewordener feuchter Springbreak Traum. Zwei Typen, Dave und Tim fahren in den Semesterferien nach Fort Lauderdale um dort mal so richtig einen drauf zu machen. Wohl gemerkt, die beiden Collegestudenten, bzw die beiden Darsteller Charles Klausmeyer (Tim) und Richard Beaumont (David) sehen eher aus wie zwei Informatiker, die die 30 lange überschritten haben. Aber egal. Die beiden kommen also nach Fort Lauderdale und lernen erst mal ein paar nette Mädels kennen. Die eine sieht dann auch genauso aus, wie Tim sie sich in seinen Träumen vorgestellt hat. Dumm nur das sie neben netten Mädels auch noch den Schwarzenegger für Arme Pigiron (Wally 'The Wall' Mueller - ROFL) treffen, der die beiden erst mal ordentlich durchprügeln möchte. Als sie dann auch noch bei der Zimmerreservierung in einem Hotel abgezockt werden ist der Urlaub erst mal gelaufen.

Zum Glück treffen die beiden am Strand auf die Privatdetektivin Dyanne (Blake Pickett), die die zwei gut für ihren neuesten job gebrauchen kann. Sie muss in einer Studentenverbindung ein Mädel finden, das ein spezielles Muttermal trägt, da das Mädel 300 Millionen geerbt hat. Der Job gibt den beiden dauerspitzen Hobbydetektiven Tim und David die Gelegenheit möglichst viele nackte Mädels zu sehen....

...und das ist dann auch so ziemlich das einzige was man den ganzen Film über sieht. Irgendwelche Mädels reißen sich die, eh schon nicht großen Kleider vom silikongestählten Leib und zeigen was die Plastische Chirurgie auch zu Beginn der 90er Jahre schon zu bieten hat. Das ist nicht nur dämlich, sondern langweilt auch mit der Zeit gewaltig. Da können dann auch einige mäßig witzige Gags nichts mehr retten. So kann man dem Film nur eines zu gute halten, er hat dafür gesorgt das die beiden Hauptdarsteller mal mit massig Mädels vor die Kamera durften, die gerne oben ohne rumrennen.

Es gibt zwar auch noch so was wie Actionszenen, wenn zum Beispiel Wally 'The Wall' Mueller (der Name ist einfach unglaublich) sich von einer Brücke in einen Fluss stürzt. Atemberaubend. Die Darsteller kann man getrost als Ansammlung von fehlendem Talent bezeichnen. Na ja, ich hoffe die Crew hatte wenigstens ein paar schöne Tage am strand, denn mehr als das kann wohl nicht dabei rausgesprungen sein. Einfach nur schlecht. Das hat auch nichts mit lustigem Trash zu tun, der Film ist einfach unglaublich langweilig und dämlich. Da sind die "Eis am Stiel" - Filme Meisterwerke dagegen.

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