Schon" 1973 gab es Filmemacher, die davon ausgingen, dass hinter der Ermordung von John F. Kennedy eine Verschwörung zugange war.
Hier ist es eine Gruppe von Industriellen, die sich durch den Vietnam-Krieg Vorteile erhoffen und deshalb Kennedys Tod planen. Oswald wird als Sündenbock genau ausgesucht und eingesetzt.
Es gibt erstaunliche Parallelen zu Oliver Stones JFK (1993), doch der Film ist recht lahm inszeniert, für die Entstehungszeit aber erstaunlich gewagt. Der Film wurde damals kaum beachtet, so provozierte erst JFK den Skandal, dass die Regierung der "demokratischen" Weltmacht USA seit 1963 auf einem Staatsstreich basiert. Und zwar alle Regierungen seit 1963.
Die Darsteller agieren erstaunlich gelangweilt und dass man Opa Walton (Will Geer) noch dazu geholt hat, war auch keine gute Idee.
Trotzdem arbeitet Regisseur Miller dann wieder mit eingespielten Doku-Aufnahmen, auch von den Morden an King und Bob Kennedy. Insgesamt dann doch sehenswert für politisch Interessierte.