Die Kurzfilm-Reihe "Cars Toon - Hooks unglaubliche Geschichten" beschäftigt sich mit dem liebenswerten Abschleppwagen Hook. Jede Folge verfolgt dabei das gleiche Muster: Hook erzählt dem Rennwagen Lightning McQueen eine Geschichte über seine angeblichen, früheren Tätigkeiten und bindet diesen bei seinem anzweifeln darin ein.
Thematisch bietet die Serie sehr viel. Ausflüge nach Tokio und ins Weltall sind genauso vorhanden, wie die Rollenannahmen eines Feuerwehrautos, Rockstars oder Stuntwagens. Erzählerisch gibt es allerdings keine Höhen.
Der Reihe fehlt es an Witz, erzählerischen Finessen sowie einem Spannungsaufbau. Die Gags basieren gänzlich aus Slapstick. Intelligente Einfälle finden sich nicht. Besonders für Erwachsene bietet "Cars Toon - Hooks unglaubliche Geschichten" rein garnichts an erzählerischen Höhen. Nicht einmal eine plausible Moral findet sich. Einzig das jüngere Zielpublikum wird an den Figuren und den verrückt-utopischen Ereignissen etwas zu lachen finden.
Technisch kann die Reihe mit fotorealistischen, aber auch leblosen, Hintergründen sowie flüssig animierten Figuren durchaus beeindrucken. Für eine Demonstration der Möglichkeiten fehlt es allerdings an Effekten und außergewöhnlichen Details.
Kurzfilme haben bei Pixar eine lange Tradition. "Cars Toon - Hooks unglaubliche Geschichten" wirkt allerdings wie ein Schnellschuss um aus der "Cars"-Filmreihe weitere finanzielle Einkünfte zu erwerben, ohne die gewohnte Qualität abzuliefern.
2 / 10