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Wenn den Hollywoodfritzen bei einer Fortsetzung die Ideen ausgehen, dann muss ein krasser Ortswechsel her, um z.B. mit Landschaftsaufnahmen und befremdlichen Ritualen den fehlenden Inhalt zu übertünchen. Wenn das schon in einem 2. Teil geschieht, dann gute Nacht. Und was ist das nur mit diesen Mammutspielfilmlängen bei den SEX AND THE CITY Streifen?! Die sind doch nicht STARS WARS oder HERR DER RINGE! Als heterosexueller Mann muss man obendrein ernüchtert festhalten, dass das letzte bisschen Erträglichkeit an dieser Reihe, nämlich die Attraktivität der Akteurinnen, inzwischen rapide dahinschwindet und immer deutlicher der scheußliche Prozess des Alterns seine hässliche Fratze offenbart: Bei den Puten hängt doch mittlerweile alles - im Gesicht und auch anderswo. Warum gerade Carrie, Samantha und Miranda jemals einen Nerv beim Publikum trafen, habe ich nie verstanden.