Was waren das noch für Zeiten, als Leslie Nielsen noch in Top-Slapstick-Komödien wie "Die Nackte Kanone" oder "Die unglaubliche Reise..." mitspielte! Was haben wir gelacht über diesen Mann und seine herrlich schrägen Streifen! Diese Zeiten sind leider vorbei und er nimmt nun die Rollen für teilweise dämlichste Filme an. Ob er dies tut um die Streifen irgendwie noch zu retten? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass er der einzige wirklich Grund ist, um sich diese dünne Komödie überhaupt anzuschauen.
"Elche, Eis & Erbschaftsschläger" enthält leider nicht mehr als uralte Gags alla "Vogelscheiße ins Gesicht" oder "das Fallen in einen offenen Gulli". Sei das nicht schon blöd genug, so durchkämmt der Film dann ungefähr 10 solcher Gags immer und immer wieder durch. So fällt Skeet Ulrich also gleich vier mal in einen Gully oder gießt sich gleich zweimal Kaffee in den Schritt. Das die Gags dadurch nicht besser werden, haben wohl die Macher des Films nicht bemerkt. Zudem spult sich das Ganze auch noch derart langweilig ab, dass einem die 99 Minuten Film wie eine Ewigkeit vorkommen. Die schlechten und gelangweilten Darsteller geben dem Ganzen dann nahezu denn Rest!
Nur (sehr, sehr) selten blitzt mal ein guter etwas anderer Gags auf. Und zwar meistens dann, wenn Leslie Nielsen auftritt. Zwar schwächelt er hier auch schon gewaltig, kann den Zuschauer aber doch immer wieder vor dem Einschlafen retten. Des weiteren können auch das Storygerüst und vor allem die wunderschönen Landschaftsaufnahmen und Kulissen das Ganze dann doch aus der vollkommenen Versenkung heben.
Fazit: Eine lahme und langweilige Komödie mit uralten Gags, die wie auf einer Endlosschleife immer wieder abgespult werden und zudem mit langweiligen Darstellern. Nur Leslie Nielsen und ein paar andere (wenige) Details retten das Ganze knapp, vor der vollkommenen Witzegrotte!
Wertung: 4/10