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Ein paar Schulfreunde treffen sich anlässlich der Beerdigung ihres früheren Basketballtrainers wieder. Einige haben inzwischen Familien gegründet und während des Beisammenseins in einer Hütte am See will man nicht nur die alten Zeiten aufleben lassen, man stellt sich auch einem Trauma aus der sportlichen Vergangenheit.

Dass dabei die üblichen Zoten gerissen werden, auf gute Laune gemacht wird und am Ende natürlich alle bessere Menschen geworden sind, versteht sich in dieser wie vom Reißbrett inszenierten US-Komödie von selbst. Unterlegt mit der typisch austauschbaren musikalischen Untermalung blödelt sich das who-is-who der Komikversager auf vorhersehbare Weise durch das Storygerüst.
Adam Sandler wirkt wie immer etwas debil, Kevin James spielt den einzigen Charakter, den er drauf hat (nämlich sich selbst), Rob Schneider ebenso, David Spade und Chris Rock ziehen sich da noch am besten aus der Affäre. Letzten Endes schlüpfen sie alle in die Rollen, die man von ihnen nun schon gefühlte hundert Mal gesehen hat. Was hat Steve Buscemi nur geritten, hier mitzumachen?

Zugegeben, der Film bietet eine handvoll witziger Stellen, doch ist alles von diesem typischen Schmalz umgeben, von den charakterlichen Besserungsbotschaften und vielen kleinen Fähnchen. Ein paar Lacher reichen da einfach nicht. Zwischendurch herrscht immer wieder Leerlauf, vor allem, wenn der Film auf kitschige Besinnlichkeit setzt und was vermitteln will. Irgendwann haben sich jedenfalls alle wieder lieb, man hat den tumben Hillbillies ihre Ehre gelassen (was sind wir doch für anständige, gereifte Großstadtgutmenschen) und überhaupt endet alles so, wie man es gewohnt ist. Ohne Höhepunkte, ohne interessante Geschichte und leider auch mit zu wenigen zündenden Gags.

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