Ein paar Freunde, eine abgelegene Hütte im Wald, schon früh fühlt man sich in dem von Drew Goddard inszenierten Horror an „The Evil Dead“ (1981) erinnert. Doch ist „The Cabin in the Woods“ mehr als eine Kopie des Klassikers, denn das ganze Szenario wird von einer mysteriösen Einrichtung überwacht, die steuernd auf das monströse Geschehen rund um die Behausung Einfluss nimmt. Und mehr sollte man nicht verraten, denn der Streifen ist für Genreverhältnisse nicht unoriginell hinsichtlich Geschichte und Konstruktion. Tatsächlich steigerte sich mein Interesse mit fortschreitender Laufzeit, das rechne ich dem Werk positiv an.
Goddards Werk nimmt sich dabei nicht komplett ernst, liefert hier und da etwas Humor und zum Ende hin auch eine gute Portion an roter (CGI-)Suppe. Zuvor aber auch einiges aus dem Genrebaukasten, wenn er hinsichtlich des Verhaltens der Figuren sein Einmaleins abklappert. Welches erzählerisch wiederum nötig ist, hier findet sich einiges an genrebezogener Meta-Ebene. Das ergibt in der Summe ein ordentlich gestricktes Szenario mitsamt gelungenem Ende. Das Personal macht einen soliden Job, handwerklich ist das Ergebnis gelungen und trotz der sich ankündigenden Jumpscares macht das Ganze ausreichend Laune.
„I thought there‘d be stars.“
Mit seiner Variation des bekannten Waldhüttenhorrors, etwas Humor und einer im Verlauf interessanter werdenden Geschichte bietet der Film schon mehr als viele Genrekollegen.