Diese Adaption des Märchens“Der gestiefelte Kater“ ist etwas steif und trocken geraten.
Armer Müllersohn erbt sprechenden Kater,der ihm zu Glück und Reichtum verhelfen will.Dabei schleicht er sich beim König Wonnebald ein und räumt den verhassten Zauberer Saufdichvoll aus dem Weg,so dass der Muller am Ende auch noch eine Prinzessin ehelichen darf.
Das Ganze wirkt eher wie ein Theaterstück und nicht wie ein Film.Die Inszenierung ist insgesamt zu trocken geraten,vor allem da die Märchenvorlage weitaus mehr zugelassen hätte.
Allein die munter-klassische Musik ist genregerecht gewählt und vermag ein wenig verträumte Märchenatmosphäre aufkommen lassen.
Das Kostüm des Katers ist hingegen ziemlich lieblos ausgefallen,außerdem hüpft er etwas reichlich albern rum und macht Männchen,was ja nicht allzu häufig bei Katzen zu sehen ist.
Harry Wüstenhagen,dessen Synchronstimme mir aus vielen klassischen Hollywoodproduktionen vertraut ist,wirkt etwas unscheinbar für einen angehenden Prinzen.
Die Ausstattung der Kostüme und Kulissen ist ansprechend,wenn auch etwas angestaubt wirkend,wie eben der komplette Film.Für einige Szenen wurde einfach zuviel Zeit geopfert,während andere,bedeutendere Szenen wie das Überlisten des Zauberers durch den Kater viel zu kurz ausfallen.
Also lieber noch mal das dicke Märchenbuch rauskramen und selber lesen,hat man am Ende mehr von.
4 von 10 Punkten