Zum Großteil ist das Geschehen auf einen einzigen Handlungsort, nämlich auf ein kleines chilenisches Familienanwesen, beschränkt. Auch stilistisch ist der Film sehr reduziert: Handkameras beobachten das Tun der Figuren; inszenatorische Mätzchen gibt es nicht. Gleichwohl aber wurde darauf geachtet, dass das Ergebnis trotz Handkameras nicht pseudo-dokumentarisch oder hektisch aussieht, sondern fließend und in den Schnitten möglichst unauffällig (selbst die verwendeten Jump Cuts sind nur zu erkennen, wenn man sehr achtsam ist, weil sie die Gehen der Figuren durch die Flure des Hauses jeweils nur minimal abkürzen). Ziel ist wohl, dass der Zuschauer sich gänzlich auf Figuren und Handlung konzentriert und die Mechanik dahinter möglichst nicht wahrnimmt.