Review

Heiße Wochenenden, schnelle Rennwagen, coole Fahrer und sture Rennstallbesitzer. Das alles ist in Days of Thunder vereint. Genau das richtige für den eingefleischten Fan und darüber hinaus.

Story:
Der Geschäftsmann Tim Daland hat sich ein Renn-Team zugelegt, und bittet seinen alten Freund und legendären Crewchef Harry Hogge darum, ihm ein Wagen zu bauen. Dieser will aber erst einwilligen wenn Daland einen außergewöhnlichen Fahrer verpflichten kann. Daland macht ein Deal mit dem Ex-Indicar Rennfahrer Cole Trickle, dass dieser zu einer Testfahrt nach Daytona kommt. Harry ist erst nicht überzeugt von Cole, als dieser aber schon beim ersten Zeitrennen unter der Zeit des amtierenden Champions liegt, entschließt er sich den Wagen zu bauen. Auch wenn Cole auf der Strecke ein As ist, liegt er mit Harry immer im Clinch. Dennoch beweist er durch seine Siege, dass er kein schlechter Fahrer ist. Doch ein gefährlicher Unfall bedeutet fast das Ende seiner kurzen Karriere. Zusammen mit Rowdy Burns wird er in das städtische Krankenhaus eingeliefert. Dort verliebt er sich in die behandelnde Ärztin Dr. Claire Lewicki. Während seiner Abwesenheit nimmt Russ Wheeler seinen Platz ein und wird ein ernstzunehmender Gegner für Cole.
Cole feiert nach seiner Genesung sein Comeback auf jener Strecke, auf der er den schweren Unfall hatte. Doch dieses Mal heißt sein Gegner nicht Burns, sondern Wheeler. Wird es Cole schaffem sich den Titel zu holen?

Atmosphäre:
Die Atmosphäre kommt zumindest auf den Rennstrecken, durch die Motorengeräusche, der rasanten Musik, den jubelnden Zuschauern und dem aufgedrehten Kommentator, super zur Geltung. Es stellen sich einem am ganzen Körper die Haare und man bekommt eine Gänsehaut, wenn die Wagen durch die Unfälle preschen, oder unser Held an der Außenseite der Strecke am Konkurrenten vorbei heizt.
Bei so viel Atmosphäre bei den Rennen, ist es keine Schande, wenn sich der Film zwischen den einzelnen Rennen ein wenig zieht. Obwohl ich zugeben muss, dass es mir nicht langweilig wurde. Soll heißen der Film hat zwar nicht nonstop Action, aber auch die gefühl- oder humorvollen Szenen haben es in sich.

Schauspieler:
Eine der besten Leistungen, die Tom Cruise je gezeigt hat. Zwar kommt der Film in Sachen Spannung nicht an << Die Firma >> ran, oder in Sachen Action an << Mission Impossible 2 >>, dennoch allemal ein Hit.
Auch Michael Rooker in der Rolle des ehrgeizigen Rowdy Burns kann fabelhaft glänzen. Bis zu letzt spielt er die Rolle des Charakters, der auf der einen Seite mit Cole befreundet ist, auf der anderen der schlimmste Feind Coles ist perfekt.
Auch Nicole Kidman ist wie gewohnt schauspielerisch erste Klasse, auch wenn sie im Film eher eine kleine Rolle hat.

Musik:
Der Film hat eigentlich nur einen einzigen guten Song, (The last note of freedom) aber der haut voll rein. Die Musik trägt, wie schon gesagt, einiges zur Atmosphäre bei, da sie immer während der Rennen im Hintergrund mitläuft.

Der Film hinterlässt nicht nur bei den Zuschauern Wirkung, nein auch für Cruise und Kidman, die sich bei den Dreharbeiten kennen gelernt hatten.
Nach dem Dreh gingen die beiden den Bund der Ehe ein.

Fazit:
Eine der besten Sportverfilmungen überhaupt, und das mit Starbesetzung.
Da ist für jeden etwas dabei.
Mein Tipp: Auf jeden Fall anschauen

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