Manchmal macht es Spaß, einen Film bereits nach 15 Minuten durchzuskippen. Dies ist im vorligenden Fall Hexen - Die letzte Schlacht der Templer auch überlebenswichtig.
Denn das Ganze ist reiner Schund. Über die Story kann ich nicht viel sagen, weil ich eben nach etwas mehr als 15 Minuten ausgestiegen bin. Die Dialoge sind schlechter als die einer RTL-Nachmittagsserie, die CGI-Effekte - vor allem die der angreifenden Wölfe (?), die in Stein verzaubert werden, wirken wie von einem Heim-PC, mit dem der ungeübte Papi versucht, das Urlaubsvideo aus dem Schwarzwald aufzupeppen.
Die Charaktere sind absolut langweilig, stets bemüht, das zu finden, was sie sein sollten. Die Darsteller sind dermaßen schlecht, dass der Film noch nicht mal als Trash Spaß macht. Manchmal versucht Hexen - Die letzte Schlacht der Templer auszusehen wie 300, um in der nächsten Szene wie ein mit billigen Filtern versetztes Schülervideo mit zu wenigen Darstellern und zu wenigen Kulissen zu wirken.
Fazit: Wirklich viel kann ich über den Film nicht sagen, denn das Skippen zeigte mir, dass es nach der ersten Viertelstunde eher noch schlechter wird. Große Schwerter, schwere Schulterpolster, ein bemühter Look und eine absolut seelenloses Drehbuch sowie völlig überforderte Darsteller (Schauspielerei war das nicht) machen diesen Film zu einem kurzweiligen, weil früh abschaltbaren Experiment, das man nur mit Humor ertragen kann.
1/10