Der Agent Sheng Ying Wai ist auf dem Weg zu Prinz Ho. Sheng Ying Wai stellt Ermittlungen bezüglich eines Goldraubs an in dem Prinz Ho und Silver Fox angeblich verwickelt sind. Ho ist sich der Gefahr bewusst und lässt ein Kampfturnier ausrichten, der Sieger soll seine Leibgarde führen. Doch die genaue Absicht ist, dass der Sieger Sheng Ying Wai töten soll. Währenddessen taucht ein Fremder auf der mehr zu wissen scheint als man annimmt.
Ratespiel zum Start: Welche Musik aus einem italienischen Western wird in diesem Film wohl verwendet? Richtig, Morricones Titelsong aus „Der Gehetzte der Sierra Madre“. Es wäre wirklich mal interessant zu wissen in wie vielen Eastern diese Musik eingesetzt wurde.
Auch die deutsche Titelschmiede hat mal wieder Alles gegeben und zwei weitere Verwandte von Bruce Lee ausgegraben. Ein wenig seltsam, dass die beiden Zwillinge sich und dem guten Bruce überhaupt nicht ähnlich sehen.
Zsätzlich musste die deutsche Synchronisation natürlich jetzt so angelegt werden, dass aus den Rivalen Wang Tao und John Liu Brüder wurden. Soviel zu den Geschichten am Rande, denn in erster Linie ist der Film an sich entscheidend und dieser hat es durchaus in sich.
„Die Zwillingsbrüder von Bruce Lee“ bieten eine gute und spannende Story, auch das Salz in der Suppe, spricht die erwünschten Wendungen finden hier ein zu Hause. Dazu kommen die in einem Eastern unabdinglichen guten Kampfszenen, denn John Liu, Don Wong und Jang Lee Hwang gehen sehr gut zur Sache.
Als kleines auflockerndes Bonbon gibt es einen verfetteten, versoffenen und überheblichen Russen, der lt. deutscher Synchronisation der amtierende Kung Fu Europameister ist. Irgendwie erinnert der Typ mich an den hohlen Biker namens Stier aus „Mad Foxes“. Weiterhin treibt sich Jemand zwischen Bruce Lees Zwillingsbrüdern rum, der Ähnlichkeit mit den Beatles aus der Sergeant Pepper Phase hat.
Fazit: Ein guter und durchweg unterhaltsamer Eastern, der zusätzlich mit überzeugenden deutschen Synchronsprechern auffahren kann.