Review

"Monsters" ist kein typischer Monster-Film, das sei von Anfang an gesagt. Man sieht sehr selten Action-reiche Szenen und auch das Kämpfen gegen die neuen fremden Wesen steht nicht im Mittelpunkt des Films.
Moonshade hat es mMn am besten mit dem Vergleich zu "Stalker meets Cloverfield meets District 9" auf den Punkt gebracht.

Ich finde den Film sehr zauberhaft, weil er in der Einöde der Zerstörung ein wenig Poesie entfacht. Diese zwei Menschen, die aus der Not und Situation heraus zusammen die infizierte Zone verlassen kommen sich dabei vor allem menschlich näher. Wer hier eine Liebesgeschichte im klassischem Stil wittert, liegt meiner Meinung nach falsch. Denn es geht gar nicht darum, dass das Paar sich am Ende "findet". Der Film erzählt vielmehr vom Aussetzen des Alltages und die Zeit, in der man sich mal Gedanken um sein Leben machen kann. Genau diese ruhigen Gedanken im Kontrast zu den zerstörten Städten, dem Chaos und Angst vieler macht den Reiz des Filmes aus.

Ich habe selten einen so ruhigen und auch be-ruhigenden Film über Monster gesehen. 8/10

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