Inhalt:
China..., in einer früheren Epoche.
Das Buch der "Invincible Snake Fist", genannt "San Shi", ist ein verbotenes Manual über eine tödliche Technik des KungFu, das nicht in falsche Hände geraten darf.
Der Bettler So (Mike Wong) ist im Besitz dieses Buches, So ist ein Meister dieser Technik.
In einem KungFu-Ausbildungs-Camp ist der junge Lam (Elton Chong) das Opfer von Hohn und Spott.
Der Meister (Kim Ki-Ju) des Camps hält nicht viel von dem ungeschickten, jungen Mann.
Auch Sui Meik, ein besserer Schüler, schikaniert Lam.
Als der Meister stirbt..., stellt sich Sui Meik an die Spitze der Schule.
Lam verlässt das Schul-Camp..., und will Bettler So in den Bergen erreichen.
Sui Meik schließt sich indes 3 skrupellosen Gangstern an..., die von King Li (Eagle Han Ying) angeführt werden.
Lam erreicht Bettler So, dessen Nichte, die Amazone Chang (Kim Myeong-Ah), zudem Tochter des toten Meisters aus dem Camp, wird zu einer wichtigen Gefährtin Lam´s.
Es beginnt ein hartes Training in den Techniken So´s..., Lam wird zu einem starken Fighter.
King Li und seine Männer spüren den Bettler auf..., und töten ihn.
Lam will diesen Tod rächen..., es kommt zu etlichen Kämpfen..., und schließlich zum finalen Duell gegen King Li.
Fazit:
Oh Gott, war das schwach.
Im Jahre 1980 kurbelte B-Eastern-Regisseur und Vielfilmer Godfrey Ho diese hanebüchene und wirr-konfuse KungFu-Klamotte für das Label "Asso Asia Films" der überaus umtriebigen Producer Joseph Lai und Thomas Tang in Südkorea runter.
Tja, wirr, fast ohne Zusammenhang, klamottig-peinlich und weitestgehend langweilig..., trotz historischer Ausstattung und entsprechender Kostüme wirkt der Streifen zudem äußerst billig in seiner Aufmachung.
Die alberne Synchronisation, ein schlechtes Dubbing..., tumber Humor und die konfuse Story, machen diesen Eastern schwer erträglich, und zu einem schwachen Vertreter seines Genres, bei dem man als Betrachter froh ist, wenn er vorbei ist.
Ich quälte mich da noch irgendwie durch, au Backe. Das tun sich nur Eastern-Fanatiker an, andere hätten zuvor längst abgeschaltet.
Tja..., anscheinend habe ich fast alle Top-Werke des Old-School-Eastern-Genres besprochen..., und im B-Filmfriedhof dieser Gattung, lassen sich heimliche Perlen nur schwer aufspüren. Da stochert man etwas im Dunklen..., und erwischt denn auch mal so ein miserables Filmchen.
Was durchaus verwundert, wenn man sich die Namen so ansieht, und den Grund-Plot, der für eine gängige Storyline steht, die man routiniert abhandeln hätte können.
Godfrey Ho..., ein Vielfilmer im B-Eastern-Sektor, der schon manch schrägen Streifen dirigierte. Doch in seiner Zusammenarbeit mit Dragon Lee und auch Hwang Jang Lee..., zeigte er, dass er auch ganz passable Eastern ohne großen Aufwand drehen konnte.
Hier funktioniert das allerdings mehr schlecht als recht.
Die Darsteller..., also da hatte Ho doch starke Namen mit an Bord, Elton Chong, Mike Wong und vor allem Eagle Han Ying -der hier auch die Kampf-Regie übernahm-..., dass die sich für das Filmchen hergaben, ist ob des schwachen Ergebnisses verwundernd.
Das sind starke Fighter, die hier ja auch ihre Skills zeigen, die können KungFu, sind Kampfkünstler, das sieht man auch hier..., und das verpufft durch das schlechte Script, die kraftlose Regie und die schwache Umsetzung im trashigen Wirrwarr dieser Billig-Produktion.
Tja, schade..., schade für die Darsteller, schade für die Zuseher und deren vertane Zeit.
Die Story ist im Grundsatz zudem doch das Gerüst für einen routiniert-passablen Eastern...: Junger Mann wird von einem Bettler-Sifu Marke "Drunken Master" ausgebildet, und fightet gegen die Bösewichte..., 1.000 mal gelaufen, reine Routine und den eingefleischten Eastern-Fan stets ansprechend-passabel unterhaltend. Aber hier hapert es an der Umsetzung, wirres Script und Albernheiten ziehen denn alles runter.
Elton Chong mimt den Helden, der erst mal zu so einem gemacht werden muss. Agiler Typ, starke Skills..., aber maue Mätzchen und gegen das flaue Script kommt auch er nicht an.
Mike Wong..., der Bettler-Sifu, macht die Sache zwar ganz ordentlich, doch zu selten blitzt dieser gute Ansatz im Film auf, verliert sich auch seine Figur im Trash-Abgrund dieses Produktiönchens. Au je, nein.
Eagle Han Ying steht an der Spitze durchgeknallter Villains..., einer eher lächerlichen Gangster-Truppe. Auf dicke Hose machen, große Klappe, nix dahinter.
Immerhin auch hier technisch starke Moves in Punkto KungFu..., das einzig gute an allem.
Lichtblick ist die überaus attraktive Kim Myeong-Ah..., die sowas wie die Gefährtin des Helden ist..., nicht überdreht im Spiel, fast ein ruhender Pol und eine angenehme Erscheinung. Zudem fightet sie im Finale -leider zu kurz- überraschend stark mit.
Und toll schaut sie aus..., ich würde sie wirklich nur von der Bettkante jagen..., wäre ich mit Maira Rothe liiert.
Die Fight-Action..., tja, starke Moves, man sieht, dass diese Männer und diese Frau kämpfen können, und ein technisch ansprechendes KungFu beherrschen.
Aber ein flau-maues Dubbing, choreographische Schwächen..., manches Mätzchen..., und das denn doch vieles durch all die konfus-trashige Aura in diesem Filmchen verwischt wird, lässt die KungFu-Action verpuffen.
"Sssnake"..., fällt durch. Somit ist der Streifen leider ein Durch-Fall.
Eine schöne Kim Myeong-Ah, ein paar starke Moves und die eine oder andere ganz brauchbar-solide Fight-Aktion..., sind eben zu wenig.
Was vom B-Filmfriedhof des Genres..., und auf diesem rumzutapern und nach Perlen im Trüben zu fischen..., ist ein hartes Brot.
3/10.