Nach dem sehr guten "John Rambo" hatte ich sehr hohe Erwartungen an den neuen Film von Regisseuer und Hauptdarsteller Sylvester Stallone und was die vorab herausgegebenen Bilder und Szenen versprachen war in der Tat die Rückkehr zum großen, dreckigen und brutalen Actionkino der 80er.
Da wird draufgehauen, geschossen und zerstückelt, was das Zeug hält und nach Sichtung des gesamten Films kann ich nur sagen:
Erwartungen zu 98 % erfüllt!
Die Story von ein paar Söldnern und der Befreiung eines kleinen Inselstaates ist zwar pure Nebensache aber wenn ich dafür sehen darf wie die Ikonen "meiner" 80er eine ganze Armee plattmachen, darunter echte Bösewichte wie Gary Daniels und Eric Roberts, dann geht mir das Herz auf.
Politisch inkorrekt (ja, so dreht man Actionkino) erleben wir als Zuschauer, daß eine Frau nicht einmal gut aussehen muss, damit ein Held ihr zu Füßen liegt, daß Benzin endlich wieder explodiert (!) und daß Südsaaten-Diktatoren doch ein Herz haben können!
Von mir gibt es eine klare Empfehlung, denn das Ganze ist rasant, cool, mit One-Linern gespickt und nur ein klitzekleines Bißchen zu sehr auf Jason Statham zugeschnitten.
Das Wiedersehen mit Dolph Lundgren, Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Mickey Rourke, Eric Roberts und Jet Li und dazu noch alle in einem Film hat schon mehr für den Spaß und die Unterhaltung im schwerfälligen Sinnkino getan als ein Michael-Bay-Transformer es je vermag!!!
Fazit: Wunderbar selbstironische Revue der Dinge, die einen Actionfilm zu einem Actionfilm machen: Helden, klare Motive und jede Menge Krawall mit den All-Stars des US-amerikanischen Genrefilms, es fehlt wirklich nur noch Steven Seagal!