THE EXPENDABLES – Die Rückkehr zum Ursprung des „Ballerfilms“.
Die Fakten:
Die Besetzung sind handverlesene Actionfilm-Garanten, die routiniert ihre persönliche Performance präsentieren. Glücklicherweise nimmt sich keiner der „reiferen Herren“ allzu wichtig und allzu ernst. Hier hatte Stallone ein sicheres Händchen für Humor, ohne dass es peinlich oder lächerlich wirkt. Der Cameo-Auftritt von Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger allein ist schon das Kino-Eintrittsgeld wert. Hier wird doppeldeutiger Humor abgefeuert, dass es eine wahre Pracht ist. Um hier kein falsches Bild zu bekommen, bei THE EXPENDABLES handelt es sich mitnichten um eine Action-Komödie. Der Humor nimmt nur einen speziellen auflockernden Raum ein. Der Grundtenor des Filmes ist hart und oftmals sehr brutal. PC-Blut fließt in rauen Mengen, es wird gefoltert, gemordet und getötet auf vielfältigste Art und Weise. Dies ist eindeutig ein „Popcorn“-Film für den erwachsenen Zuschauer. Kids sollten bei BOND und INDIANA JONES bleiben und geduldig 18 werden. Ich halte das hohe Rating für richtig und die geschnittene 16er-Fassung für eine Frechheit – aber das ist eine andere Geschichte. In den letzten 25 Minuten des Streifens wird dann im Sekundentakt getötet. Zimperlich geht hier keiner zu Werke. Keine Gnade wird gezeigt. Ein astronomisch hoher Bodycount am Ende sprengt jede Statistik. Ein „Männerfilm“, der wie eine geölte Maschinerie läuft und so „gewaltverherrlichend“ ist, wie man es bei dieser Filmgattung schlichtweg erwartet.
Fazit:
Action-Movie, das mit neuem Optik-Anstrich und alter Macho-Garde den 1980er-Ballerfilm wieder auferstehen lässt. Also, Hirn aus, Bier her … und ACTION.