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Die guten 80er waren die Zeit der Actionfilme. Es gab jede Menge davon, doch nur wenige ragten aus der Menge heraus. Mit Lethal Weapon schuf Richard Donner einen klasse Actionfilm, dem 3 nicht minder erfolgreiche Sequels folgen sollten.
Die beiden Cops Murtaugh und Riggs können unterschiedlicher nicht sein: Murtaugh der Familienmensch und Riggs der durchgeknallte Actionjunkie. Zusammen müssen sie die Ermordung einer Prostituierten aufklären. Im Laufe der Ermittlungen geraten die beiden Cops selbst ins Fadenkreuz von skrupellosen Drogenhändlern.

Was macht Lethal Weapon zu einem besonderen Actionfilm? Zum einen wären da die Schauspieler. Danny Glover als Murtaugh und Mel Gibson als Riggs sind einfach die perfekte Besetzung. Hinzu kommt noch ihr schauspielerisches Talent. Gibson mimt den selbstmordgefährdeten Cop überzeugend und Glover als ruhigen Gegenpol, der sich ständig als „zu alt für dieses Scheiße“ findet, dass passt einfach. Das abwechslungsreiche Drehbuch stammt von Shane Black, der viele Jahre später dann „Kiss Kiss Bang Bang“ schuf, die Filmmusik kommt aus der Feder von Eric Clapton und Michael Kamen.
Wird bei den Nachfolgern eher auf Humor gesetzt, so ist es im Original noch anders. Die Atmosphäre hier ist düster und negativ. Man sieht Riggs, wie er versucht sich umzubringen, es aber nicht fertigbringt. Anders wie in damaligen Actionfilmen sind die Helden hier verwundbar: sie werden gefoltert, angeschossen und haben durchaus Probleme beim Erledigen ihrer Gegenspieler. Die Actionszenen sind durchaus hochklassig, man sollte sich aber unbedingt den Director’s Cut ansehen, um in den Genuß der kompletten Action zu kommen, denn alle anderen Versionen sind geschnitten.

Fazit: Neben Die Hard und Rambo der Klassiker unter den Actionfilmen. Kein Wunder, dass die Sequels ebenso erfolgreich waren, obwohl sie nicht mehr diese tolle Atmosphäre hatten, wie das Original. 9/10

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