Sind Filme über Serienkiller meist viel zu reisserisch und auf entertaiment gedrimte Werke, verliere sie leider viel zu oft ihre Intensität und vernachlässigen die Psychologie des Serienmörders.
So kommen immer wieder Filme über diese Thematik heraus, welche einfach nur entäuschen und sogar das ein oder andere mal einfach Dinge hinzudichten.
Daher ist es teilweise ziemlich schwierig im Sumpf all dieser Produktionen einen Film zu finden der es schafft gleichermaasen zu fesseln und der realität treu zu bleiben.
Regiesseur Svetosar Ristovski hat es geschaft einen solchen Film zu drehen. Basierend auf dem Buch " The last victim" von Jason Moss, wird hier die Geschichte über die letzten Tage des Serienkillers John wayne gacys berichtet und wie ein junger ergeiziger college Student versucht in das Hirn einer der krankesten Personen der Geschichte einzudringen.
Hierbei setzt der Regiesseur mehr auf psyche und lässt nur in kurzen Sequenzen die Taten Gacys aufblitzen ohne dabei den Gewaltgrad zu überreizen wie es bei anderen Vertretern dieses Genres gerne vorkommt. So ist es vorallem den beiden überraschend gut aufspielenden Darstellern, John Moss, sowie William Forsythe zu verdanken das dies so gut funktioniert. Kann man vorallem beim jugen Moss sehr gut mitverfolgen wie sich sein Wesen immer mehr verändert und welch eine Kraft doch Gacy verfügt, indem er Moss immerweiter psychischem Druck aussetzt und die Spirale des Terrors immer weiter antreibt, bis Jason fast selber schon zu einem Monster mutiert. Der Film ist stehts schlicht gehalten und verzichtet auf grosse Schauwerte so das die beiden Darsteller voll in ihren Rollen aufgehen können. So ist es nicht verwunderlich dass das restliche Schauspieler ensemble weniger glänzen kann.
Fazit:
Einer der wohl authentischsten Serienkiller Filme, der weniger auf Gewalt als auf psychologie setzt. Auf jedenfall sehenswert und gut inzeniert wird hier eine wahre Geschichte gezeigt welche ein trauriges Ende nimmt wie man kurz vor dem Credits erfahren kann.