Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 26.05.2013

Ultraöder Opfer-recherchiert-über-Google-nach-Unbekanntem-Faustformelhorrorfilm, sogar mit zweifacher (!!) Badezimmerspiegelszene und auch sonst allem an Klischees, die selbst als Parodie schon seit den 90ern abgedroschen sind. Schon die Grundidee hinter der Opening Sequence hat praktisch jeder Film, der das Thema nur am Rande angeschnitten hat, intensiver hingekriegt. Danach wirkt jeder erneute Auftritt des Sadisten im Kaupuzenpulli wie dahingerotzt - kein Spannungsaufbau, nur ratzfatz eine schnelle Entscheidung zwischen zwei Übeln nach der anderen. Das Ganze selbstredend im Hochglanzlook der "Ring"-Phase abgekurbelt, mit starren Totalen, bei denen sich die Kamera leicht vom Fokus weg- oder auf ihn zubewegt, und ein Blondchen in der Hauptrolle, das leider nur angepisst dreinschauen kann und bei deren Duschszene wohl eine Über-dem-Brustbereich-Klausel eingearbeitet war. Doof und überflüssig.

*weitere Informationen: siehe Profil

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