kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 19.01.2013
Souverän meistert Takashi Miike nicht nur die Zusammenfindung der 13 Assassinen, die er sehr ruhig und stilvoll erzählt, sondern auch den totalen Genrebruch, als der Angriff beginnt und scheinbar mühelos der Rhythmus gewechselt wird. Die geschmackvolle Wegbereitung sorgt mit ihrem politischen Unterbau bereits für eine philosophische Komponente im Umgang mit Gewaltherrschaft, und dass diese Komponente selbst im stark actionbetonten Teil nicht aufgegeben, sondern durch ihn noch betont wird, macht gerade den Reiz der Neuverfilmung der Geschichte aus.
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