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Zwei Typen, die eben von ihren Freundinnen verlassen wurden, hängen zum Zeitvertrieb in einem Einkaufszentrum ab. Dort soll die Ex des einen in einer Fernsehshow verkuppelt werden. Das wollen die beiden verhindern, Hilfe bekommen sie von den beiden Chaoten Jay und Silent Bob.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher erst ein Werk von Kevin Smith , nämlich “Dogma” gesehen habe. Den fand ich ganz gut und fand auch einen Sinn darin. Doch bei “Mall Rats” fällt mir genau das um einiges schwerer. Keine Ahnung, was Smith damit ausdrücken wollte. Vielleicht eine Liebeserklärung an Comic Helden oder Star Wars, das hier reichlich parodiert wird? Ich weiß es nicht, möglicherweise hat er “Mall Rats” auch nur für seine Fans gemacht, Just for Fun sozusagen.

Die Geschichte ist gespickt mit Zoten, wobei die meisten ihr Ziel treffen. Neben Brüllern wie der “Stinkehand” sind allerdings auch einige Rohrkrepierer dabei. Reichlich kindisch und albern sind die versuchten Slapstickeinlagen mit Silent Bob als Held. Ansonsten gibt’s aber doch recht viel zu lachen, viele Sprüche sind zitatwürdig, wobei diese offenbar bemüht sind, dem Film eine Art Kultstatus zu verleihen, was dann doch nicht ganz klappt.

Denn auch ein paar Lacher können nicht über die armselige Story hinwegtäuschen, die dazu noch völlig vorhersehbar ist. Die Darsteller sind da auch ein wenig hilflos, aber schauspielerisch immer noch im grünen Bereich. Jeremy London und Jason Lee können als liebenswerte Trottel gefallen, darüber hinaus wurden die weiblichen Rollen überaus attraktiv besetzt.

Überzeugt hat mich der Film insgesamt nicht. Für einen Partyabend mit Freunden und Alkohol ist er sicherlich geeignet, aber 2 Monate später wird man “Mall Rats” wieder vergessen haben. Ich werde mir dann demnächst mal “Clerks” anschauen und hoffe, das zu Gesicht zu bekommen, was den tollen Ruf der Werke von Kevin Smiths und Jason Mewes rechtfertigt.

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