Stichtag
Iron Man trifft Alan aus "Hangover". Was nach einer mehr oder minder klassischen Buddykomödie klingt, ist es letztendlich auch: Robert Downey Jr. muss schnellstmöglich nach L.A. um die Geburt seines Sohnes miterleben zu können und gerät über ein paar Umwege an Zach Galifianakis. Von nun an muss das ungleiche Paar gemeinsam tausende Meilen quer durch die Staaten zurücklegen. Eine Road-Buddykomödie also, bei der jedoch leider die Chemie zwischen beiden Hauptprotagonisten nicht so recht zünden mag. Das mag vielleicht daran liegen, dass Downey Jr. einen recht unmotivierten Eindruck macht, während Zach im Grunde genommen nur eine sehr aufgebauschte Version seiner Figur aus eben "Hangover" zum Besten gibt. Auf dem Weg nach L.A. müssen natürlich einige HIndernisse aus dem Weg geräumt werden, sei es der Mangel an Geld, die Beschaffung von Drogen oder eine kurze Gefangenschaft in Mexiko. Die ganz großen Lacher sucht man vergebens, eher bleibt alles auf einem insgesamt zahmen Niveau mit leichten Spitzen und desöfteren scheint der Film seine Gags ein wenig zu sehr zu erzwingen. Insgesamt ist "Stichtag" recht müdes Unterhaltungskino, das für ein paar Schmunzler gut ist, bisweilen aber die Balance aus Witz und einigen sentimentaleren Szenen nicht so richtig hinbekommt und manchmal ein kleines Timingproblem (KLEINER SPOILER! der Abschied ist unnötig ein paar Momente und überflüssige Sätze zu sehr in die Länge gezogen SPOILER ENDE!) hat.
4/10