Inhaltsangabe

von LittleMole

Der Mönch Gabriel erschafft in einer vergangenen ...

... Epoche eine Statue der Wahrheit. Sie ist wunderschön, aber sie ist auch nackt, denn die Wahrheit ist immer nackt. Als Gabriel die Statue präsentiert kommt es zu einem Skandal, denn die Menschen erschrecken vor der Nacktheit der Wahrheit, und sie töten Gabriel.

In der Gegenwart predigt der Kirchenmann Gabriel über Heuchelei, was niemanden in seiner Gemeinde wirklich interessiert. Nachdem die Menschen seine Kirche verlassen haben schläft Gabriel ein. Im Traum besucht er gemeinsam mit der nackten Wahrheit die Mitglieder seiner Gemeinde und hält ihnen den Spiegel der Wahrheit vor: Der Politiker, auf dessen Bühne das Schild „Ehrlichkeit ist unser Fundament“ steht, zeigt sich im Spiegel als bestechlich. Die Gesellschaftslöwen akzeptieren die Wahrheit nur, wenn sie in ihre eigenen Vorstellungen hineinpasst. Die Liebenden erweisen sich als herzlos (er) und geldgierig (sie). Die Familie, die den Tod des kleinen Mädchens betrauert, hat ebendieses Mädchen mit übermäßigen Genussmitteln zu Tode gebracht, während der halbwüchsige Junge über Sex gelesen hat (und der Zusammenhang angedeutet wird, dass die Beschäftigung des Jungen zum Tod des Mädchens beigetragen haben könnte). Und als am Ende der Prediger, der sich so über Heuchelei mokiert, und der andere Menschen zumindest in seiner Fantasie mit der nackten Wahrheit konfrontiert, als dieser Mann tot aufgefunden wird, da hat er eine Sonntagszeitung in der Hand – Eine Zeitung, die am Sonntag, dem Tag des Herrn, gedruckt wird, und die allerlei weltliche Dinge verbreitet ...

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