Der Chemiker Michael Brandt (Robert Atzorn) soll im Auftrag seines Konzerns in Australien Land zur Errichtung einer Fabrik für Schädlingsbekämpfungsmittel erwerben. Eine Umweltschutzorganisation will ihn mit gewaltsamen Einschüchterungsversuchen vom Kontinent vertreiben. Doch Brandts Einstellung hat sich längst gewandelt…
Ein Abenteuerfilm, der versucht, die mutmaßliche Sehnsucht des Publikums nach internationalen Schauplätzen und ereignisreicher Unterhaltung mit einer ökologischen Botschaft zu verknüpfen, ohne dass er es verstünde, die Warnungen vor der Zerstörung der letzten unberührten Refugien diskret aus dem Handlungsverlauf herauszuarbeiten. Stattdessen schiebt der Film seinen redseligen Figuren ausführliche Vorträge in den Mund, die in ihrem Informationsgehalt zwar sehr ergiebig sind, aber innerhalb des Geschehens schlecht untergebracht und aufdringlich belehrend wirken. Die an Gedächtnisschwund grenzende Großzügigkeit, mit der die Allianz der Gutmenschen am Ende über ihre tätlichen Auseinandersetzungen hinwegsieht, um gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen, wirkt naiv und komisch.