Review

Seit "American Beauty" will ich mich als Sam Mendes-Fan bezeichnen, insofern man das an einem Film fest machen kann. Dennoch muss ich sagen, dass ich von "Road to Perdition" etwas enttäuscht war.
Im Vergleich zu "American Beauty" fällt dieser im Vergleich nämlich deutlich ab. Es ist immer noch ein sehr guter Film, aber eben nicht mehr so genial wie Mendes Erstling.
Bis auf das "Attentat" auf Paul Newman auf der Strasse im strömenden Regen mit herrlich kalter Stimmung hat der Film nämlich keine Highlights zu bieten und dümpelt - in den immerhin grandiosen Film-Noir- und Art-Deco-Bildern - vor sich hin.
Die analytische Schärfe auf die Darstellung des Verhaltens der Akteure, was "American Beauty" so genial machte, vermisst man hier, dennoch hebt sich "Road to Perdition" deutlich in Sachen künstlerischen Anspruch (Bilder und Musik) deutlich vom durchschnittlichen Blockbuster-Plastikkino für die Tonne ab.
Tom Hanks verkörpert seine erste negative Rolle glaubhaft, Paul Newman spielt grandios einen Paten mit Gewissensbissen und Jude Law hätte als diabolischer "Toten-Schießer" einen Nebenrollen-Oscar verdient.
Die düstere Atmosphäre bleibt ebenso im Gedächtnis hängen wie die grandiose Ausstattung.
Obwohl sich das ein wenig negativ anhört vergebe ich 8 von 10 Punkten.

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