Tagsüber Familienvater, nachts Killer für die Mafia. Dieses Leben ist Mike Sullivan (Tom Hanks) beschert.
Das zwiegespaltene Leben geht auch gut, bis eines Tages der kleine Michael Sullivan wissen will, was sein Vater arbeitet. Er versteckt sich im Wagen seines Vaters und sieht mit an, wie sein Vater 2 Männer erschiesst. Mikes Boss will den ungewollten Mitwisser und seinen Vater töten lassen, doch der Anschlag schlägt fehl und Mikes Frau und sein kleinerer Sohn werden getötet. Mike beginnt einen Rachefeldzug mit seinem Sohn...
Soviel zur Story, die nicht wirklich neu ist. Sowas sieht man ja ständig als B-Movie-Plot. Was aber an dem Film überzeugend ist, sind einmal die Ausstattung, die sich die Produzenten wirklich was haben kosten lassen und ferner die Stimmung des Films.
Dafür sorgt allen voran ein, wie immer, brillierender Tom Hanks, der aber mit manchen Gesichtsausdrücken an "Meine teuflischen Nachbarn" erinnert - und dieser Beigeschmack bleibt auch. Er konnte mich nicht wirklich überzeugen, ihn für einen Killer, also eigentlich einen Bösen, zu halten. Die leicht angeschnittene Vater-Sohn Konflikt-Geschichte zieht den Film meines Erachtens nach nur unnötig in die Länge, da sie nicht wirklich ausgefeilt war. Der Film an sich ist von vorne bis hinten voraussehbar, er bietet weder Überraschungen noch sonderlich abenteuerliche Wendungen.
Nichtsdestotrotz ein stimmungsvoller Film, der für seine Laufzeit unterhalten kann.
Mein persönlicher Höhepunkt des Films ist die Stimmung gegen Ende des Filmes, als Mike Sullivan in einer dunklen Straßenschlucht auf seine Opfer wartet und man nur den Feuerschein der Tommy-Gun aus einem Hauseingang sehen kann - Wundervoll!
Gerade noch 7 Punkte wert.