Review

Robin Williams versucht also aus seinem Familienfilm- und
Komödien-Image auszubrechen. Das gelingt ihm sogar teilweise. Allerdings spielt
er (wieder mal) einen netten Kerl, der zwar ein bisschen geisteskrank ist, aber
nur durch äußere Umstände zum Übeltäter wird. Das ist nicht ganz die Abgrenzung
zur sonstigen Williams-Massenware der letzten Jahre wie ich es mir gewünscht
hätte. Gerade im Showdown kommt das „Böse“ nicht so 100%ig rüber. Trotz allem
macht er seine Sache eigentlich gut, das Problem ist die Figur des Sy. Man hat
ihn meiner Meinung nach zu menschlich wirken lassen. Das war zwar so
beabsichtigt, aber irgendwie fehlte mir dann doch was.

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Die Story ist ansonsten solide und gut umgesetzt. Auch gibt
man mit Sys Entlassung einen vernünftigen Anlass zur Überreaktion. Dumm nur,
dass die Schauspieler, die Familie X darstellen, anscheinend ihr Schauspiel in
Fernsehdramen und Soapserien gelernt haben. Hätte man „richtige“ Schauspieler
eingesetzt, hätte mich das Schicksal der Familie ja vielleicht ein klein wenig
interessiert. So muss man sich leider auf Sy beschränken. Das Finale hat wie
schon erwähnt etwas Schwächen, ist aber immer noch ganz ordentlich. Was den
Film wieder etwas runterzieht, ist das „plötzliche“ Verständnis des Polizisten
und die zuvor vernachlässigte und nun schnell noch eingeschobene Mystik der
entwickelten Fotos.

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Alles in allem ein guter Film, den man aber besser hätte machen können.

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