The Defenders - Season 1 (Teile 1-11)
Noch eine Anwaltsserie. Braucht man die? Hm, doch, schon. Diesmal geben Jim Belushi und Jerry O'Connell die beiden Strafverteidiger und das ganze ist auch noch im sonnigen Las Vegas angesiedelt. Die Fälle bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen. Was die beiden Nasen auszeichnet, ist der Witz, mit welchem sie sich selbst und auch den diversen Staatsanwälten begegnen. Dabei ist die Auflösung der Fälle eher nebensächlich und auch nicht so wirklich spektakulär; Jim haut eine gefühlsmäßig-langsam-flotte Rede in Richtung der Geschworenen und flupp, sind alle Mandanten wieder auf freihem Fuße. Natürlich sind alle ihre Mandanten unschuldig wie ein kleines frischgeborenes Baby, böse Buben nehmen Strafverteidiger ja per se nicht als Klientel.
Zumindest zum Ende hin werden die Fälle ein wenig komplexer, wird sich auch mal mit der Waffenversessenheit der dicken McDonalds-Amis befaßt oder mit Internetkriminalität.
Für Fans der beiden ist die Serie definitiv ein Muß, glänzen sie doch wie immer oder schon lange nicht mehr. Doch doch, Staffel zwei kann gern kommen.
7/10