Review

Unsere Helden werden langsam alt. Zumindest aber älter, wenn man diesen Spätstreifen aus den Achtzigern, dem vorletzten aus der gemeinsamen Prügelära vor Augen hat. Gott sei Dank haben sie ein Jahr später mit „Vier Fäuste gegen Rio" noch einen würdigen Abgang hinbekommen (über das misslungene Comeback mit „Die Troublemaker" decke ich mal den Mantel des Schweigens).

Erstaunlich, dass dieser Film vom Regisseur E.B. Clucher - von ihm stammten ja u. a. die beiden genialen Western „Die rechte und die linke Hand des Teufels" sowie die Fortsetzung „Vier Fäuste für ein Halleluja" unterm Strich doch nur mittelmäßig geworden ist.

Die Story ist ja an für sich ganz nett mit der Agentenverwechslung, einem Koffer mit einer Million Dollar und einem größenwahnsinnigen Verbrecher, der die Welt vernichten will. Aber außer ein paar Schmunzler halten sich die Lacher doch in Grenzen, lustige Momente beschert uns höchstens noch die Bauchrednernummer, wo gekonnt die Polizei verarscht wird. Der Prügelanteil hält sich leider doch in Grenzen (das Alter?), außer am Anfang in einer Kneipe und am Schluss auf einem Schiff gibt's hier wenig Haue, leider.

Fazit: Netter Film, der aber nicht an die meisten Siebziger-Jahre-Streifen rankommt.

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