kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 02.12.2011
Dem Digicam-Subgenre wird immerhin endlich eine neue Facette zugefügt, indem nicht zufällig / beiläufig / aus Sensationsgier mitgedreht wird, sondern um etwas zu beweisen, das im direkten Zusammenhang mit den Ereignissen steht. Das Filmen und der Inhalt prallen also nicht per Schicksal zusammen, sondern zwischen ihnen bestehen mediale Bezüge, was dem Gesamten eine ganz besondere Struktur gibt. Dramaturgisch mag die Dämonenhatz trotz einiger netter Kniffe aber nicht aus den Pötten kommen, selbst suspensestreuende Elemente wie die beunruhigende Zeichnung hinterlassen seltsam wenig Eindruck und irgendwie ist der Spuk so schnell vorbei, das man fragen möchte, ob der Rest der Rolle noch irgendwo auf den Feldern des Landguts liegt. Aber halt, es ist ja eine Digitalkamera...
(4.5/10)
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