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CIA Agent Marcus(Wesley Snipes)  arbeitet in Detroit undercover als Sicherheitschef für den Waffenhändler Frank Smith(Robert Davi, "Licence To Kill", "Showgirls"). Als dieser auf dem Weg zu einer Geldübergabe einen Herzinfarkt erleidet, wird ihr Wagen unter Schussfeuer genommen. Marcus gelingt es seine Verfolger abzuschütteln und seinen Boss ins nächste Krankenhaus zu bringen...

Nachdem man Wesley Snipes zuletzt ja in "Brooklyn's Finest" erfreulicherweise wiedermal im Kino bewundern durfte, steht mit "Game of Death" also das nächste Direct to DVD B-Movie an. Gedreht wurde in Detroit und Regiseur Giorgio Serafini präsentiert uns während die Filmcredits eingeblendet werden, einige schöne Bilder der Stadt. Optisch macht der Film also gar keinen billigen Eindruck. Ein großer Teil der Handlung spielt sich dann im örtlichen Krankenhaus ab. Dort darf sich Wesley Snipes dann etliche  kleine Feuergefechte und Kampfeinlagen mit den Handlangern seines ehemaligen Teamkollegen Zander (Gary Daniels, "The Expendables", "Tekken") liefern. Dessen Team hat es nämlich auf das Geld von Frank Smith abgesehen.

Wesley Snipes gibt sich gewohnt cool, Gary Daniels ist ein ganz passabler Bösewicht, während Robert Davi haupsächlich krank dreinschauen darf, und sonst nicht zuviel zu tun bekommt. In weiteren Rollen sind Zoe Bell("Death Proof") als Komplizin Zanders und Ernie Hudson ("Ghostbusters", "The Crow") als Priester zu sehen. Darstellermäßig sind also einige bekannte Namen vertreten, übergemäßig gefordert wird aber keiner von ihnen.

Das Wichtigste an einem Actionfilm ist aber die Action und da hat   "Game of Death" doch einige nette Szenen zu bieten. Die Schusswechsel sind durchaus akzeptabel inszeniert, wenn auch alle sehr kurz und nicht übermäßig spektakulär. Mehr Spass machen da schon die Kampfeinlagen: In diesen darf Wesley Snipes endlich mal wieder zeigen was er drauf hat: Übersichtlich inszeniert und mit einer ordentlichen Härte macht es richtig Laune wenn Snipes Knochen und Genicke bricht. Leider sind die Kampfszenen wie auch die Schusswechsel allesamt extrem kurz ausgefallen. Die einzige etwas längere Kampfszene ist der Endkampf zwischen Daniels und Snipes und der macht durchaus was her: Gute Choreographie und passende Härte, aber leider auch wieder viel zu kurz.

Durch die kurze Laufzeit des Film und die immer wieder eingestreuten Actionszenen kommt trotz Standard Story kaum Langeweile auf. Alles in Allem ist "Game of Death" einer der besseren Snipes Direct to DVD Filme der letzten Jahre und Fans des ehemaligen "Blade" Darstellers dürfen durchaus einen Blick riskieren. Zu ein besseren Note reicht es aber aufgrund der allesamt sehr kurz ausgefallen Actionszenen nicht, zumal dem Film auch das gewisse Etwas fehlt, das ihn über die Durchschnittlichkeit heben würde.

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