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Dass Wesley Snipes mittlerweile in die B-Liga des Filmgeschäfts abgestiegen ist, ist ja bekanntlich nichts Neues. Aber dass er es mit "Game of Death" bis ganz nach oben, zumindest in der B-Liga, geschafft hat, das ist durchaus etwas Neues. Und diesmal sind sogar ein paar sehr bekannte Gesichter an Bord (Gary Danielsund Robert Davi), was dem Streifen nur zugute kommt. Okay, Robert Davi hat nur eine kleine, relativ unbedeutende Rolle, die er zwangsläufig gut verkörpert (muss ja nicht viel tun), aber Gary Daniels macht als Bösewicht eine doch solide Figur. Auch Wesley Snipes darf endlich mal wieder etwas von seinem Können, was bekanntermaßen nicht gerade wenig ist, zeigen. Von ihm bekommt man ein paar wirklich gute Fights zu sehen, welche allerdings sehr kurz ausfallen. Die Shoot-outs sind ziemlich unspektakulär, zumindest für eine FSK 18-Freigabe, was schon mal einen Minuspunkt macht. Dann wäre da noch der Showdown, der ebenfalls kurz ausfällt und nichts Neues oder Besonderes bieten kann. Glücklicherweise gibt es für Story und Kameratechnik Pluspunkte, aber auch wegen Snipes selbst, welcher mit seinen fast 50 Jahren eine sehr gute und fitte Figur macht, kann ich nicht viel meckern. Endlich mal wieder ein solider B-Actioner, der nicht in Rumänien oder anderen Balkanstaaten entstanden ist! Unterhaltsame 7 Punkte.

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