Ein Film wie ein wilder Stier, voller Energie. Mit der Wucht einer griechischen Tragödie auf Extacy springt uns der hyperaktive Hans-Jürgen Lebowski an, der innerhalb weniger Wochen von einem einfachen Handlanger zu einem gefürchteten Mafiaboss -eben jenem Big Lebowski - aufsteigt.
Wow, Krass, blutig und schmutzig.... 3 Punkte
Das ist natürlich Schwachsinn, The Big Lebowski ist nichts von alledem, es ist einfach nur eine schräge Hommage an das große, goldene Hollywood von einst mit einem Protagonisten, der sich in dieser Art schon seit Jahrzehnten überlebt hat.
Schräge Figuren, schräge Dialoge, schräge Einfaelle, ein großartig aufgelegtes Schauspielensemble, eine meisterhafte Regie, ein göttlicher Jeff Goldblum, hahaha, natürlich Bridges.
(Goldblum ist in einer ähnlich anmutenden und doch ganz anderen Rolle in "Der Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch" zu bewundern, das nur für Komplettisten.)
Diesen Film jetzt zu sezieren wäre ihn seiner Magie zu berauben. Phantastisches Fantastenkino für Spinner von Spinnern, die in ihrer Sinnlosigkeit mehr Sinn macht und gibt als irgendein religiöser Film zu Ostern.
10 magische Punkte