... nun seinen Zivildienst leisten. Gerade in dieser Zeit der Leere und Orientierungslosigkeit findet er als Borderliner nur wenig Halt und Zuneigung. Auf der Suche nach sich selbst und seinen Träumen und aus Flucht vor der Langeweile des Alltags begibt er sich in Clubs und Drogenwelten. Von den Extremen hin und her gerissen und unter schwerem Selbsthass leidend, bestraft er sich körperlich und seelisch für seine eigene Unvollkommenheit.
Später lernt er in „seinem“ Club Bill, einen Mann aus dem Untergrund kennen, den er aufgrund seiner Härte und seines Egoismus bewundert. Dabei kommt er, trotz der Furcht vor Bill, langsam dessen Freundin Isabelle näher, obwohl er eigentlich weiterhin viel mehr von seiner namenlosen Traumfrau fasziniert ist, die er jeden Tag in der S-Bahn trifft. Doch seinen Träumen darf er nicht nacheifern... Von Schuld beladen und in tiefe Probleme verstrickt, beginnt die Geschichte einen tragischen Verlauf zu nehmen. (ap)
Quelle: Abschrift