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Eigentlich hatte ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass endlich mal ein Filmverarsche auf den Markt kommt, die etwas besser zündet als der Rest. Ich denke da an meinen letzten Besuch dieses Genres der den Titel Meine Frau, die Spartaner und ich trug. Aber leider wurde ich auch dieses Mal enttäuscht. Auch wenn diese Twilight-Hirnamputation es echt verdient hat mal eine auf die Birne zu bekommen, muss ich eingestehen, das Schläge unter die Gürtellinie auch bei Gegnern, die man verachtet, aus sportlichen Gründen, verachtet sind. So bekommt der geneigte Betrachter auch im Falle von Vampires Suck eher die übliche Brechstange des 08/15 Humors vorgesetzt, der irgendwann einmal bei Werken der Abrahams/Zucker-Brüder abgekupfert wurde. Immer dieselben Witze, nur andere Verpackungen. Fazit: Langweilig.
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Die ins Gigantische gehypte, aber nur aus heißer Luft bestehende Twilight-Saga mag sich ideal dafür anbieten, mal so richtig schön verhohnepiepelt zu werden, doch die mit dieser noblen Aufgabe beauftragten Herren Seltzer und Friedberg lernen einfach nicht aus ihren Fehlern. Darum sind die Gags wieder mal ultraflach, peinlich zotig und werden breit getreten, bis es nur noch schmerzt. Mit sinnlosen Anspielungen auf Lady Gaga und die Kardashians wollen die beiden Regisseure beweisen, wie hip und up to date sie sind, machen sich aber nur lächerlich. Letztlich ist die Spoof-Komödie keineswegs besser oder unterhaltsamer als die drögen Originale, auch wenn Becca niedlicher ist als Bella und endlich mal mehr Blut und Amputationen ins Spiel kommen. Der sensationell dumme deutsche Titel hat auch nur kollektive Verachtung verdient. Fazit: Eine Vampirfilmparodie, die auf ihre ganz eigene Weise "saugt".