Die Fortsetzung des Überraschungshits aus dem Jahre 2007 macht so ziemlich alles verkehrt, was man nur verkehrt machen kann. Keine düstere und kalte Atmosphäre mehr, die überkühlte Boshaftigkeit ist ebenfalls dahin und von ausgearbeiteten Charakteren mit denen man mit fiebert ist ebenfalls keine Spur. Stattdessen bekommt man eine talentfreie Kiele Sanchez vorgesetzt, die mich, inklusive Erzählpassagen, zu sehr an Milla Jovovich, alias Resident Evil-Alice, erinnert, zur Selbstdarstellung und Werbezwecken in einer unmöglichen Situation eine Sex-Szene bekommt (mal ehrlich, wer denkt bei einer Vampir-Jagt ans vögeln?!) und zum vertuschen ihrer eigenen Unfähigkeit mit noch mieseren Darstellern umgeben wird. Was den Streifen alleine schon ärgerlich macht. Hinzu kommt allerdings noch ein völlig vorhersehbares und unspektakuläres Skript das kein bisschen Eigenständigkeit aufweist. Ach ja… Der Gore-Gehalt. Von wirklich derben Effekten kann man hier auch nicht reden. Sicher ist der eine oder andere Splatter vorhanden, jedoch kennt man diesen schon aus dem ersten Teil (ich denke da mal an die Axt-Szene) oder sind so schlecht am Computer entworfen, das es einfach nur noch ärgerlich ist.
Trotzdem habe ich es geschafft mir diese zahnlose Blutreserve bis zum Abspann anzutun und kann das Treiben um die Blutsauger nur den ganz hartgesottenen Anhängern der Untoten empfehlen.