Die Story spielt ein Jahr nach den Vorkommnissen in Barrow: Um den Schmerz über den Tod ihres Mannes zu überwinden, reist Stella um die ganze Welt - sie will die Menschheit davon überzeugen, dass Vampire tatsächlich existieren. Als sie schließlich frustriert erwägt, ihre Mission abzubrechen, trifft sie in der kriminellen Unterwelt von Los Angeles eine Gruppe von Menschen, die nichts zu verlieren haben und erhält damit die Chance, sich an der Vampirkönigin Lilith zu rächen, die für den Angriff auf Barrow verantwortlich war.
Manche Sequels müssen einfach irgendwie nicht sein. Der Vorgänger des Vampirstreifens ist ein wirklich gut gelungenes Teil, das viele Dinge aufweist die Dark Days einfach ignoriert. Einst hatten wir das idyllische Alaska, ein bedrohendes Szenario des eingeschlossen seins und 30 Tage Nacht die den Vampiren dauerhafte Aktivitäten erlaubten und das Überleben zusätzlich erschwerten. Hier haben wir das 08/15 Los Angeles, normalen Tag/Nacht Wechsel und Protagoniste, die entweder doof oder unnahbar rüberkommen.
Im Zentrum steht eine der wenigen Überlebenden Barrows, die sich einer Hobbyvampirjägertruppe anschließt, um die Obervampirin abzumurksen, die einst für das Alaskamassaker und dem Tod des Freundes verantwortlich war.
Ein paar Worte zu unserem tollen Jägerquartett. Dies besteht aus unserer Heldin Stella, der man sowohl die Synchro von Alice aus Resident Evil gab, sondern auch auftreten und Einstellung, aber leider nich Jovovichs Charisma. Dann haben wir den Quotenschwarzen der es schafft sich kurz vor dem betreten des Vampirnestes eine blutende Wunde zuzieht, aber es kommt niemand auf die Idee, das die Blutsauger jenes Blut riechen können. Dann ist der tolle Anführer, der es trotz besseren Wissens es nicht schafft seinen infizierten Kumpel zu töten (wie dieser Haufen bisher so überleben konnte ist mir ein Rätsel. Der tollste Charakter ist allerdings Amber, die wir als megataffe Amazone kennenlernen, aber die im allerersten Moment völlig panisch wird, den Tod eines Crewmitglieds so verursacht, und auch sonst schon mal gerne versehentlich Eimer umtritt, das auch ja die Vampire auf sie aufmerksam werden. Also wenn das Schicksal der Menschen von denen Gestalten abhängt, dann gute Nacht.
So hetzt man sich also mit Wackelkamera durch die unterirdischen Kanäle von LA, bis sich schließlich alle Beteilgten zum Showdown auf dem Totenschiff Lilith´s, der gar nicht mal schlecht ausgefallen ist. Die Darsteller sind dabei recht brauchbar, auch wenn ihre Figuren die Intelligenz und den Überlebenstrieb einer neugierigen Katze in einem Minenfeld haben. Dem sehr guten Vorgänger kann Dark Days aber zu keiner Zeit gerecht werden, aber wirklich gelangweilt hab ich mich auch nicht.
5/10