Stopmotionschnarchsonderklasse!
„Robot Wars“ ist nahezu nur thematisch ein „Sequel“ zum viel besseren „RobotJox“ von Stuart Gordon und erzählt von den letzten beiden riesigen Robotern der Zukunft, von denen einer in die falschen Hände gerät, sodass sich ein altmodischer Machoheld aufmacht den anderen zu steuern und die Welt zu retten…
Altmetall am Arsch
„RobotJox 2“ erinnert manchmal an eine Mischung aus fehlgeleiteter Verhoeven-Kopie und den Videos, die früher in Freizeitparkattraktionen wie „Galaxy“ im Phantasialand für die Wartenden gezeigt wurden. Nur mit weniger Augenzwinkern… Und dabei sind die katastrophale Mode und das Overacting noch am ehesten als Stärken zu sehen. Und natürlich die Stopmotion-Riesenroboter, eine Technik, die ich heutzutage sehr vermisse. Ansonsten ist „Robot Wars“ filmisch und geschichtlich eine einzige Kakophonie, nichtssagendend wie bolle und nahezu unbrauchbar. Weder als Trash noch ernsthaft. Die Figuren sind eine lange Parade der Comic Reliefs - und kein einziger funktioniert! Es gibt keinen sympathischen Anker, es gibt keinen Spannungsaufbau, es grenzt alles an eine Mogelpackung. Wirklich enttäuschend. Selbst die immer bezaubernde Barbara Crampton reicht nicht mehr. Selbst mit kindlichen Augen und Bock auf Riesenroboter - denn auch die sind hier Mangelware. Dagegen wirkt der originale „RobotJox“ wie ein Meisterwerk von James Cameron. Und selbst manch eine Folge der „Power Rangers“ früher jeden Sonntagmorgen war befriedigender. Das ist eine ziemliche Full Moon-Rostlaube!
Trainingsanzüge, Pastellfarben & Touristenattraktionen
Fazit: coole Stopmotion, schlechte Mode, kurze Laufzeit, keine Story… Selten haben sich 70 Minuten leerer und länger angefühlt. „Peekaboo - I Kill You!“ - Davon gab's zu wenig! Etikettenschwindel an mehreren Fronten. Ein Bad Taste-Blechschaden!