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2

In den ersten 45 Minuten ist "The Orphan Killer" ein spannender, ultra-brutaler, wenig origineller, durch seine religiösen Motive jedoch atmosphärischer Slasher geworden, der locker 6 von 10 Punkten verdient hätte. Leider driftet der Film gegen Ende nur noch in pathologisch-abartige Torture Porn-Gefilde ab, was den gesamten Streifen wieder zunichte macht. Regisseur Matt Farnsworth war offensichtlich von dem Ehrgeiz beseelt, alles bisher Dagewesene in den Schatten zu stellen: Auf erschreckend niedrigem Niveau ist ihn dies sogar gelungen, wenngleich die ganze Chose in literweise Blut absäuft. Die Veredelung dieses Machwerks zum 131er-Titel kommt dieses Mal gar nicht so von ungefähr...

8

Das ist ein für Indy-Gore-Verhältnisse phantastisch gut umgesetzter Slasher, der es härtemäßig locker mit den heftigsten Terrorfilmen aufnehmen kann. Untermalt ist das Ganze mit einem peitschenden Death Metal Soundtrack. Horrorfans werden bei dem Psycho mit der Slipknot-Maske sofort die Parallellen zu Michael Myers erkennen: Auch er war bereits als Kind ein Ungeheuer, auch er will seine Schwester töten und vernichtet jedes menschliche Wesen, das sich ihm dabei in den Weg stellt. Der Unterschied ist: Dieser Maskemann langt bestialisch brutal zu! Ab der Mitte entwickelt sich das Geschehen plötzlich in Richtung Torture Porn. Konsequent stark bleiben die tollen Splatterfeffekte und die Leistungen der Darsteller, die vieles nur mittels Körpersprache zum Ausdruck bringen. Oberkrass sind auch die Flashbacks mit den strengen Nonnen und das Spiel mit religiöser Symbolik.

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