Na schön, wo fange ich mal an. Ich werde mir erst einmal die Handlung und die sich darin befindlichen Figuren vor nehmen. Die ist nämlich schnell abgehakt und sollte eigentlich jeden der diese Art von Tier-Horrorfilm schon einmal gesehen hat, bekannt sein. Immer dieselben, dämlichen und klischeeüberladenen Charaktere in immer derselben (oder etwas abgeänderten) Story. Nur eben auf Neuzeit getrimmt und Zielgruppenorientiert. So gibt es hier natürlich keine Cocktail schlürfenden Stadtväter die über eine Badesaison wachen, sondern das ultimative Partywochenende in bester Ballermann-Manier. Titten in 3D inklusive. Was diesen Streifen jedoch ausmacht, ist unübersehbar die Tatsache, dass Schöpfer Alexandre Aja (High Tension, The Hill have Eyes –Remake, Mirrors) es mit dem Begriff Remake gar nicht so ernst nimmt sondern eine Ur-Piranha inspirierte Geschichte strickt und dieser seinen ganz eigenen Stempel des Fun-Splatters aufdrückt. Mit nix anderem haben wir es hier nämlich zu tun. Denn die zweite Hälfte macht einfach nur noch Spaß. Zwar ist sterben eine ernste Sache, wenn aber so übertrieben das Zeitliche gesegnet wird wir in Piranha 3D ab der zweiten Hälfte, kommen einem da doch schon Filme wie Braindead in den Sinn. Und das ist Fun. Nicht das Aja´s Werk an Jackson´s Meilenstein herankommt. Das nicht. Jedoch kickt es auch schon ganz ordentlich und ist für den einen oder anderen Hobby-Sadisten ein gefundenes Fressen, um mal wieder richtig schön ab zulachen, währen anderen der Lacher im Halse stecken bleibt.
Fazit: Astreiner Spaßmacher ohne jeden Tiefgang und mit dem typischen Stempel des Directors.