Variantenreiches Zerhackstücken badender Blödmänner und Chicks.
Respektabel gelungener, grotesker Pseudo-Trash mit einer ehrfurchtgebietenden Ansammlung sekundärer Geschlechtsmerkmale. Für echten Trash ist der Film natürlich viel zu professionell umgesetzt: Timing, Kamera, Effekte, Schauspielerführung - alles tadellos.
Das unglaublich variantenreiche, gnadenlose Zersplattern und Zerhackstücken badender Blödmänner und Chicks ist von ausgesuchter Gehässigkeit, der Sarkasmus von Alexandre Aja ("High Tension") giftig.
Filmchen wie "Saw" und "Hostel" haben in den Kino-Mainstream die blutige Schneise geschlagen, die nun auch Horrorkomödien solchen Schlages den Weg geebnet hat - was ermöglicht, dass amüsierwilliges Publikum jetzt wieder (zuletzt in den Frühachtzigern) auf großer Leinwand betrachten kann, wie ein prähistorischer Fisch in Großaufnahme einen abgebissenen Mannesstolz ausrülpst. Danke dafür!
Ich persönlich ziehe in Bezug auf Blutbäder von Aja aber eher sein ernsteres, ruppiges "The Hills Have Eyes"-Remake vor.