Da ich sehr gerne das Genre des Tierhorrorfilms mir anschaue, aber in letzter Zeit, keine allzu guten Movies erschienen sind, meistens nur aus der Trash Ecke, war ich schon sehr gespannt auf das Remake von "Piranha (1978)" aus dem Jahre 2010. Regisseur war Alexandre Aja, der mich schon mit dem Remake des Horrorklassikers "The Hills Have Eyes" begeistern konnte. Ich kann nur sagen, das der Filme eine menge Spaß macht. Natürlich darf man hier keinen Tiefgang und gar Logik in der Storyline erwarten. Das will der Streifen auch gar nicht, sondern er will einen nur gute 90 Minuten unterhalten und das schafft er bestens. Neben wirklich äußerst blutigen Szenen, gibt es hier sehr viel Nackte Haut zu bestaunen, was auch daran liegt das die Geschichte während des "Spring break"stattfindet, wo die US-Studenten mal so richtig die Sau rauslassen. Deshalb gibt es hier Titten und Ärsche ohne Ende zu sehen. Dazu gesellen sich Splatterszenen vom Feinsten, das man sich schon verwundert die Augen reibt, das der Streifen tatsächlich uncut bei uns erscheinen ist. Es gibt wirklich einige heftige und derbe Fressattacken der niedlichen Piranhas zu bewundern. Die Piranhas sind recht gut animiert in den meisten Szenen, aber es gibt aber auch nicht so gut animierte, die dann doch schon in die Trashecke gehören, was ich jetzt aber nicht so schlimm fand. Die Schauspieler machen ihre sache recht gut, darüber hinaus ist er auch gut besetzt. Mit Christopher Lloyd (Zurück in die Zukunft I-III) oder auch Jerry O'Connell, der hier einen etwas nervigen Pornoregisseur verkörpert. Beide agieren in ihren Rollen etwas overacted. Da der Film sich selber auch nicht so bieernst nimmt, passt das dann aber auch. Auch zu erwähnen ist Elisabeth Shue als Polizistin, die ja auch schon Erfahrung hat im Tierhorrorgenre, mit dem sehr guten "LInk der Butler". Mit hat der Film unheimlich gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen. Schöne Frauen, eine menge Spaltter und Gore-szenen, trösten einen über die innovationslose Story hinweg. Es muss ja nicht immer anspruchsvolle Kinounterhaltung sein.