Review

Jahr für Jahr wird das Zombiegenre mit neuen Streifen übersäät.
Könnte man dies als Fan solcher Filme als positiv errachten,  ist es aber leider so das auch eine Menge Schrott fabriziert wird und auf den ahnungslosen Fan losgelassen werden.
Mit dem Titel " The Dead" wird nun der nächste Vertreter ins Rennen geschickt.
Dadurch das der Film schon mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde und der Tatsache das er beim Fantasy Filmfest gezeigt wurde, hatte ich Hoffnung mal wieder einen Zombiefilm geniessen zu dürfen welcher über dem Durschnitt liegt.
Aber der Reihe nach. Die Story ist schnell erzählt.

In Afrika bricht eine Zombieepedemie los. Der Amerikaner Brian Murphy, welcher als einziger den Absturz eines Evakuierungsflugzeugs überlebt und der Seargent Patrick Dembele, welcher auf der Suche nach seinem Kind ist, versuchen sich durch die Zombieinfizierte Landschaft Afrikas zu kämpfen um einen Ausweg aus dieser Hölle zu finden.

Es ist erfrischend mal einen Zombiefilm zu sehen welcher mal ausserhalb der Grosstädte spielt, so ist es ein klarer Pluspunkt den Standort der Geschichte nach Afrika zu legen. So gelingt es den Ford Brüdern welche Regie geführt haben so manche Atmosphärische Aufnahme einzufangen, welche die Schönheit der Natur gut wiedergibt. Leider schaffen es die beiden aber dennoch nicht die vielen Möglichkeiten welche solch ein Drehort hergeben könnte zu nutzen. So sind während des gesamten Films, keinerlei Tiere zu sehen was ich sehr schade finde. Die Idee die Zombies langsam laufen zu lassen, ist zwar mal wieder eine willkommeme Abwechslungs zu den mittlerweile schon standartisierten " Sprintern" jedoch verlieren die Untoten dadurch an Gefahrenpotenzial und wirken teilweise einfach zu harmlos.So schlurfen sie oft einfach unmotiviert durch die Gegend und versprühen nur selten Gefahr. Die Makeup effekte sind ok, wobei man sich auch hier etwas mehr mühe hätte geben können die Zombies bedrohlicher zu gestalten.
Ein weiterer Schwachpunkt ist die Tatsache das die Geschichte von gerade mal zwei Hauptcharakteren getragen werden soll, so fehlt oft einfach die Dynamik und Spannung kommt eher selten auf. So wird einfach zuviel Leerlauf geboten und Langweile setzt da des öfteren schonmal ein. Zudem stören diverse Logikfehler das Gesamtbild das man sich schon des öfteren fragt, wie dumm muss man nur sein, wenn man einige Taten der Darsteller sieht. Aber naja da geh ich jetzt mal weniger drauf ein, da ich nicht spoilern will.
Na gut was gehört zu einem Zombiefilm noch dazu?
Natürlich... Blut, Splatter und Gore.
Die mehrmals eingestreuten Zombieattacken, so unspannend sie auch teilweise sind, können sich in Einigen Szenen durchaus sehen lassen. So werden Köpfe abgehackt, Köpfe überrollt, nette Bisswunden verteilt und so einiges an Blut vergossen. Alles recht gut gemacht aber ohne den Rahmen zu sprengen.

Fazit:
Für mich trotz guter Location leider nur Massenware. Zu viel wurde hier verschenkt. Zudem teilweise viel zu langatmig und uninspiriert. Kann man sich mal anschauen aber muss man nicht ... 4,5 Punkte

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