Review

Inhalt:

Father Gorman wird zu einer Kranken gerufen - Diese Erzählt ihm scheinbar Zusammenhanglose Dinge - Eine Reihe von Namen, den Kommentar „The Pale Horse" und mehreren Bibelzitaten. Mit der Versprechen Father Gorman ihr zu Helfen und ihrem Wunsch nachzukommen verstirbt die Frau. Gorman scheint eine Ahnung davon zu haben, was die Sterbende ihm mitteilen wollte und sendet die Informationen an seine gute Freundin Miss. Marple, mit dem Hinweis sich mit ihr Treffen zu wolle. Auf der Strasse wird Gorman brutal ermordet und Mrs. Marple ist sich sicher, das es einen Zusammenhang zwischen den Namen , dem „The Pale Horse" und Father Gormans Ermordung geben muss. Scheinbar starben alle Personen dieser Liste eines zwar natürlichen aber sehr frühen und unerwarteten Todes.

Fazit:
Zuerst einmal - Das Fahle Pferd ist einer jener Christie Roman die weder einen Poirot noch eine Miss Marple zu bieten haben.
Zudem versucht sich Christie hier mit der Erschaffung von Gruselstimmung - Sollten wirklich Voodoorituale für die Todesfälle verantwortlich sein?Zugegeben, dass macht alles nicht gerade Hoffnung auf einen gelungenen Krimiabend aber, was die Verantwortlichen letztenendes daraus machen, ist ein gelungener Rätselkrimi in dem durchaus vorhandenem Christie Flair (Christie - Nicht Miss Marple Flair!)Marple wurde gut in die Handlung integriert - sie wirkt nie als Fremdkörper - Sicher auch ein Grosser verdiest der Darstellerin, denn Julia McKenzie ist grandios als scharfsinnige, beharrliche und logisch kombinierende Hobbyermittlerin. Sie wirkt sympathisch - viel sympathischer als es Christies Marple mit ihren damals schon veralteten und festgefahrenen Moralvorstellungen jemals sein könnte (ein Grund warum ich die Poirot Roman vorziehe!). Die Stimmung ist düster, der Fall ein Kriminaldrama. Das Setting und die Ausstattung passen perfekt, Regie und Drehbuch leisten ganze Arbeit und die weiteren Darsteller können ebenfalls restlos überzeugen.Für Fans der Poirot Serie gibt es ein Wiedersehen mit JJ Feild welcher den Mr. Doyle in „Tod auf dem Nil" gab. Nicht die beste Episode aber ein gelungener Christiefilm, der es wagt eigen Wege zu gehen und dabei doch mehr Christie-Flair verbreitet, als vieles von Ustinov, Rutherford oder die Geraldine McEwan Folgen.

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