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Tsui Hark soll hiermit angeblich einen Meilenstein des Hongkong-Kinos geschaffen haben. In meinen Augen unterscheidet sich dieser aber nicht wirklich von X anderen Fantasy-Action-Humor-Cocktails aus der chinesischen Hafenmetropole. Jaja, die Stunts sind prima, die Kulissen hübsch anzusehen, an Ideen mangelt es wahrlich nicht (lange Augenbrauen als Waffen!). Tatsache ist aber auch, dass das immens hohe Tempo (mal wieder) viele unzulängliche Special Effects (Geisterbahnmonster!) kaschieren soll. Es wird so exzessiv auf Wire Fu und nachträglich ins Bild eingefügte Lichteffekte (am Ende sogar Laserschwerter wie in STAR WARS) gesetzt, dass das Hinschauen auch rasch ermüdend sein kann. So ist das halt oft mit diesen überladenen Epen aus Fernost. Da muss man schon eine immens hohe Affinität zu solchen physikalisch vollkommen unmöglichen Slapstick-Kloppereien haben, um ihnen wirklich was abgewinnen zu können.