Danny Dyer ist fast immer ein Garant für gute Genreproduktionen die rumsen und eine ordentliche Portion Witz beinhalten. Da können fast schon Blindkäufe getätigt werden. Was er jedoch in diesem Machwerk verloren hat, das will ich sehr gern einmal wissen. Es muß sich um einen Freundschaftsdienst oder ähnliches gehandelt haben, ansonsten brächte es einen in arge Erklärungsnotstände.
BASEMENT fängt mit Demonstrationsmaterial von Studenten gegen den Bush'schen Irakkrieg an. So weit, so gut. Dann fährt eben jener Teil der Studenten mit 'nem Landrover durch einen großen Wald und hält an. Es wird rumgelatscht, plötzlich sind zwei weg. Die Suche beginnt. Was wird gefunden? Richtig, eine alte verrostete Leiter, eben zum "Basement". Zack alle unten. Dann gibt's noch irgendwas dort unten, was die Leute umbringt - zumindest in letzter Instanz, denn wenn nicht vom großen Unbekannten, hätten sie sich eh tot gelabert. Die Auflösung wiederum ist so haarsteubend, daß man es fast nicht glauben und eigentlich auch kaum als Auflösung bezeichnen kann (siehe Satz eins des zweiten Absatzes).
Noch nie sah ich Herrn Dyer in solch einer unterbelichteten und dummen Rolle. Der ganze Film ist eine hochöde Angelegenheit, die den Finger auf der FF-Taste kleben läßt.
Ganz knappe
2/10