Review

Nach dem eher schwachen The Flock zog es Andrew Lau wieder vermehrt vor Hong Kong Filme zu drehen.The Fate war zwar ganz gute Martial Arts Kost Marke Hong Kong aber bei dem heutigen Action/Martial Arts Produktionsfluss,konnte der doch sehr schnell übersehen werden.
Seine Stärke,des atemberaubenden und brachialen Filmstils à la Storm Riders und A Man Called konnte er mit Legend of the Fist erfolgreich fortführen.Donnie Yen läuft in dem Streifen wieder einmal mehr zur Höchstform auf und es ist eine Freude im dabei zuzusehen.Im Allgemeinen ist er stolzer Vertreter der typischen 80er Jahre Filme und liefert eine Action-Granate nach der anderen ab.
Wer jetzt noch glaubt das die Eighties tot sind der irrt gewaltig.
Leider hat Legend of the Fist auch seine Schattenseiten.Da wären zum einen die relativ dünne Story.Da es sich aber um einen Andrew Lau Film handelt ist es nicht unbedingt verwunderlich.Lau ist eigentlich kein guter Geschichtenerzähler.Ist aber nicht wirklich schlimm,da der Schwerpunkt auf der Action liegt.
Zwei weitere Dinge sind mir aber sehr sauer aufgestossen.Da ist zu einem die Tatsache das es wirklich keine sympatischen Charaktere gab.Selbst Hauptcharakter Chen Zhen war davon betroffen
Das lag an der Tatsache das er ziemlich gefühlskalt seine Ziele verfolgte ohne jegliche Reue oder Gnade zu empfinden.
Zum anderen ist es die konstante Feindlichkeit gegenüber den Japanern.Den wirklich jeder ist durch und durch böse.
Dieser ununterbrochene Pessimismus und den unbändigen Groll den die Chinesen hegen,war meiner Meinung nach dann doch zu dick aufgetragen.

Fazit: Aufwändiger und gut choreographierter Big Budget Actioner aus Hong Kong,der mehr düster als gut daherkommt.Selbst der Hauptcharakter geht sehr kaltherzig zu Werke und ist im Endeffekt nicht besser als seine Gegner.Das ach so böse Bild der Japaner war dann doch ein wenig zuviel un trübte schlussendlich das Gesamtbild.

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