Review

Inhalt:
Eine Indie-Rock-Band, bestehend aus Mark (Kevin Oestenstad), Tom (Joe Burke), Travis (Stephen Dean) und ihrer Managerin Valerie (Allison Batty), die zudem auch Marks Freundin ist, ist auf dem Weg zu einem Rockfestival.
Mit dabei sind Mindy (Kelly Jean Badgley) und Cindy (Esther Claire), Travis persönliche Fangirls. Leider hat der Wagen der Band mitten im Nirgendwo einen Unfall, da Tom ein Kind auf der Straße gesehen haben will und ausweichen musste. Doch von einem Kind ist nirgendwo etwas zu sehen.
Während Tom, Mark und Valerie zurück zu einer Tankstelle gehen wo die Gruppe vorher getankt hat, bleiben Travis und seine zwei Freundinnen beim Wagen. Travis, Cindy und Mindy wollen sich nun erotischen Tätigkeiten widmen werden aber gekidnappt. Da bei der Tankstelle niemand mehr ist kehren die anderen Drei zurück zum Auto.
Auf der Suche nach Travis und den Mädchen erreichen Valerie und ihre Freunde einen abgelegenen Gebäudekomplex.
Dort stoßen sie dann auch auf die Antagonisten des Films:
eine Familie von Schweinemutanten bestehend aus einer Schweinefrau (Devin Schuyler), dem Pigboy (Mike Masset) (das von Tom gesehene Kind) und dem Schweinemann (Rebel), die mit Valerie und ihren Freunden Grausames vorhaben... .

Meinung:
Squeal
wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein Trashfilm (und ist es zum Teil auch) aber hat doch einen ziemlich ernsten Unterton.
So ist Valerie überzeugte Veganerin was dann auch während der Fahrt zu einer Diskussion über Fleischgenuss führt.
Sobald die Gruppe von den Schweinemutanten gefangen genommen wird sind die Rollen vertauscht: Nun sind es Menschen die geschlachtet und gegessen werden.
Über den Hintergrund der Schweinemutanten erfährt der Zuschauer nur sehr wenig außer das diese Wesen von einer Firma namens Xenos Technologies in einer abgelegenen Forschungseinrichtung in derselben Gegend durch fragwürdige Experimente geschaffen worden sind und dann entkommen konnten.
Warum diese Experimente gemacht worden sind ?
FOR SCIENCE !!!

Tatsächlich strahlt Squeal, sobald die Protagonisten auf dem Land sind und sich buchstäblich am Ende der Welt befinden, eine ziemlich düstere Atmosphäre aus (eine verlassene Landstraße, ein karger Acker mit einem kahlen Baum im Hintergrund, düstere Gebäude, ein dunkler Himmel).
Die Schauspieler machen ihre Sache gut und die dt. Synchronisation ist auch gelungen. Die Protagonisten taten mir echt leid und die Schweinemutanten wirken mit ihrem Gequieke und den gelungenen Make-up schön echt hässlich.
Die Splattereffekte wirken niemals überzogen sondern stützen vielmehr die düstere Stimmung des Films.
Ich rechnete auch damit das wenigstens einer oder zwei der Mutanten vom Final Girl ins Jenseits befördert werden doch selbst das Ende von Squeal ist in dieser Hinsicht ohne Hoffnung auf Gerechtigkeit oder Vergeltung (selbst Blutgericht in Texas war in dieser Hinsicht etwas "positiver").

Fazit: Squeal ist ein Horrorfilm den man sich zumindestens einmal angesehen haben sollte. Kein Klassiker aber ein düsterer Trashfilm.
Ich empfehle eine Ausleihe. (5/10)

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